Kunststoff
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Kunststoffe sind synthetische Polymere (Makromoleküle, Riesenmoleküle), die aus sich wiederholenden Grundeinheiten (Repetiereinheiten) aufgebaut sind. Zwecks Übersichtlichkeit kann man sie nach verschiedenen Kriterien in unterschiedliche Gruppen einteilen.
Verzweigungsgrad
Verzweigungsgrad von Polymerketten[1]
- linear langgestreckte Moleküle ohne Seitenketten, praktisch eher unwahrscheinlich.
- verzweigt mehr oder weniger lange Seitenketten, die an eine HAuptkette gebunden sind.
- vernetzt Verknüpfung der Nachbarketten untereinander, weit- oder engmaschig
Dehnbarkeit
ε=Dehnung
[2]
Nach ihren thermischen und mechanischen Eigenschaften werden sie grob in drei Gruppen - mit fließenden Übergängen - eingeteilt:
- Elastomere (elastisch verformbar; Kautschuk, Gummi, Latex),
- Duroplaste (hart, amorph, nicht schmelzbar; PU-Schaum, Billardkugeln),
- Thermoplaste (reversibel verformbar, verschweißbar; Polyethylen, Polystyrol).
Die Eigenschaften werden im wesentlichen durch die Art der Vernetzung der Makromoleküle bestimmt; je stärker die Vernetzung, desto duroplastischer ist der Kuntstoff.
- ↑ Teil eines VCI-Foliensatzes, nicht mehr erhältlich
- ↑ https://latex.codecogs.com/png.image?\dpi{110}\varepsilon=\frac{\Delta&space;l}{l_0}