Polyesterpolyole

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Polyesterpolyol - industriell [1]

Polyesterpolyole sind eine Gruppe von Verbindungen, die sich von Dicarbonsäuren und mehrwertigen Alkoholen ableiten, welche mit Hydroxygruppen abgeschlossen sind.

Sie werden bei der Polykondensation einer Säure oder eines Dicarbonsäureanhydrids mit Glykolen gewonnen. Beispiel: Polyesterpolyol aus 1,6-Hexandiol, Adipinsäure und Ethylenglykol. Sie liegen normalerweise in Form eines wachsartigen Feststoffs oder einer hochviskosen Flüssigkeit vor.

Polyesterpolyole dienen als Ausgangsstoff für die Reaktion mit Diisocyanaten zu polyurethan-basierten Kunststoffen. Man unterscheidet zwischen aromatischen und aliphatischen Polyesterpolyolen. Die UV-Beständigkeit ist jedoch nur bei den aromatenfreien Typen gut. Die erste Gruppe findet am häufigsten bei der Herstellung von Hartschaumstoffen Anwendung. Die Gruppe der aliphatischen Polyole wird häufig bei CASE-Anwendungen sowie als Additiv zu Weichschäumen eingesetzt.[2] [3]

Exemplarisch

Einzelnachweise